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Gesundheit beginnt im Darm … Krankheit auch!

3 Dezember 2010

Der Darm wird in seiner Bedeutung für unsere Gesundheit häufig unterschätzt.

Dabei hat unsere Darmschleimhaut aufgrund ihrer zahlreichen Auffältelungen insgesamt eine Oberfläche von bis zu 300 qm, das ist die Fläche eines ganzen Fußballfeldes! Außerdem beherbergt sie ungefähr 80% unseres Immunsystems (das sind die so genannten Peyer´schen Plaques). Hier findet die Auseinandersetzung unseres Körpers mit Substanzen aus der Außenwelt statt, und es herrscht ein reges Treiben: Da werden Hormone ausgeschüttet, die wiederum den Fluss von Verdauungssäften und die Aktivität darin enthaltener Enzyme steuern; hier wird entschieden, welche Stoffe für den Körper verwertbar sind, welche ausgeschieden werden müssen, und hier findet die Aufnahme auf gespaltener Nahrungsbausteine ins Blut statt. All dies wäre jedoch nicht möglich ohne die unzähligen Mikroorganismen (das sind kleinste Lebewesen wie z. B. Bakterien), die die Darmschleimhaut bevölkern und die für einen ungestörten Ablauf unseres Stoffwechsels und die Funktionen des Immunsystems ihren Beitrag leisten. Diese so genannte Darmflora (die übrigens ein Gewicht von 1,5 kg umfasst) ist jedoch störanfällig und kann durch Infektionen des Darmtraktes, durch eine – immer häufiger auftretende – Enzymschwäche der Bauchspeicheldrüse, falsche Ernährung, Medikamenteneinnahme, Umweltschadstoffe u.a. geschädigt werden. Sehr oft kommt es dann zu einer Überwucherung der Darmschleimhaut mit Hefepilzen, insbesondere mit Candida Albicans.

Eine gestörte Darmflora führt aber nicht nur zu Problemen des Magen-Darm-Traktes, sondern beeinflusst immunologische Prozesse (Allergien!) ebenso wie unsere geistig-seelische Befindlichkeit. Durch das gestörte Gleichgewicht wird die Darmwand großporiger, so dass noch nicht verdaute Nahrungseiweiße, die normalerweise vorher auf gespalten werden, sie passieren können und so direkt ins Blut gelangen. Dort werden sie natürlich als Feinde erkannt und von der körpereigenen Abwehr angegriffen. Dies hat allergische Symptome zur Folge.

Andere Stoffe gären im Darm vor sich hin und bilden Fuselalkohole, die dann von der Leber abgebaut werden müssen und diese nachhaltig (z.T. bis hin zur Leberzirrhose) schädigen können. Darüber hinaus fühlt sich der Mensch dauerhaft müde und benommen.

Manche Abbauprodukte unvollständig verdauter Nahrungsbestandteile oder pathologischer (d.h. krankhafter) Bewohner der Darmschleimhaut können neurotoxisch wirken (d.h. giftig für das Nervensystem), so dass Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Hyperaktivität, Depressionen und sogar Psychosen die Folge sein können. Leider wird beim Auftreten derartiger Symptome noch viel zu selten daran gedacht, die Darmflora zu untersuchen.

Anders verhält sich dies in der altindischen Wissenschaft des Ayurveda sowie in der traditionellen abendländischen Medizin: Diese geht sogar davon aus, dass jede Krankheit im Darm ihren Ausgangsort hat.

Was gilt es also zu beachten? Symptome wie z.B. Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung, Durchfall, Müdigkeit können ein erster Anhaltspunkt für eine gestörte Darmflora sein. Wenden Sie sich an Ihren Heilpraktiker oder Arzt, um dies labormedizinisch überprüfen zu lassen. Im weiteren Verlauf wird in der Regel der Darm gereinigt und die Darmflora schrittweise mit mikrobiologischen Präparaten wieder aufgebaut. Ggf. kommt eine Substitution von Verdauungsenzymen hinzu (das heißt, die ersatzweise Gabe von notwendigen Stoffen, die der Körper in seiner momentanen Verfassung nicht in ausreichender Menge selber herstellen kann) und /oder der zeitweise Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel. Weiterhin können Sie mit einer ausgewogenen, ballaststoffreichen Ernährung und ausreichender Bewegung ihren Darm in seiner Arbeit unterstützen.


Naturheilkundepraxis
Andrea Wichterich & Reiner Angermeier
Heilpraktiker
Schloßstr. 2
51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)
Tel. : 02204 / 963 888
www.naturheilkundepraxis.eu

Petition: Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen wurde 121819 mal gezeichnet

15 November 2010

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) werden der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten ab dem 01.04.2011 stark eingeschränkt. Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden.

Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Ländern wird es dann verboten sein, Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben. Naturstoffe, denen man eine Heilwirkung zuschreibt, werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was sich patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren lässt, ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal. Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der pharmazeutischen Großkonzerne gesichert. Wir sollten selbst entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.

Hier geht um die Zukunft der Verwendung von Heilpflanzen!
Bitte sprechen Sie auch Verwandte, Bekannte und Freunde an. Dieses Thema darf nicht unbeachtet von der Öffentlichkeit einfach durchlaufen.

Unter dem Folgenden Link finden Sie weitere Informationen zu der Petition:  https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032

Neue Forschungsergebnisse zur Anatomie des Menschen im Bereich des Kopfgelenkes

28 Oktober 2010

Der Kassler Diplom Psychologe Robert Picard veröffentlicht auf seiner Website www.kopfgelenktherapie.de umfangreiche Forschungsergebnisse. Gegenstand der Forschung ist eine nur beim Menschen auftretende anatomische Besonderheit, die von Picard so benannte Kopfgelenkasymmetrie.

Ein die Kopfbeweglichkeit einschränkender Muskel (Venter posterior musculi digastrici) zieht linksseitig hinter dem Kopfgelenk her und übt auf dieses einen ventralen Druck aus, bevor er zum Zungenbein geht. Rechtsseitig zieht er aber vor dem Kopfgelenk zum Zungenbein, ohne das Kopfgelenk einzuschränken. Ein evolutionsbiologisches Relikt?

Die Asymmetrie des Kopfgelenks wurde in Zusammenarbeit mit dem  Zentrum für Anatomie der Universität Göttingen und Dr. med. Gabriele Hauenstein, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Kassel, in anatomischer und klinischer Hinsicht nachgewiesen.







In seiner Arbeit stellt Robert Picard die Befunde aus seinen Untersuchungen an den Präperaten der Göttinger Schädelsammlung und anderer Schädelsammlungen in einen kulturhistorischen Zusammenhang. In allen Kulturen, aus denen Darstellungen von menschlichen Gesichtern – sei es als Masken, als Statuen oder als Bilder – vorliegen, ist eine auffällige Asymmetrie zu beobachten. Diese Asymmetrie ist in der Anatomie eines jeden Menschen mehr oder weniger vorhanden. Laut Picard handelt es sich dabei um eine direkte Folge des asymmetrischen Verlaufes der Muskelstränge im Nackenbereich.

http://www.koeln-gesundheit.de/

Vortrag “Trinkwasser – unser wichtigstes Lebensmittel”

18 Oktober 2010

Vortrag “Trinkwasser – unser wichtigstes Lebensmittel” am Sonntag, 21.11.2010 um 15 Uhr im Klanghof Niederberg. Es können Proben des eigenen Leitungswassers und Mineralwassers zu Testzwecken mitgebracht werden. Tests und Eintritt sind kostenlos! (Michael Rasquin, Herdweg 4, 50374 Erftstadt, 02235 – 465 46 72) (www.klanghof-niederberg.de) BITTE ANMELDEN!

und das hat die neue Community zu bieten

2 Oktober 2010
Kontakte knüpfen Gruppen organisieren Diskussions-Foren Räume mieten/vermieten

detailierte Schritt- für Schritt-Anleitung

Private Krankenvollversicherung vor dem Aus?

4 September 2009

In einer aktuellen Stellungnahme erklärt die Barmer Krankenkasse ihre gesundheitspolitischen Positionen zur Bundestagswahl. Wenn es nach der Kasse geht, gehört die Vollversicherung der PKV aufs Abstellgleis. Lediglich als Lieferant für die privatenKrankenzusatzversicherungen soll sie dann noch zur Verfügung stehen.

Die Diskussionen um das deutsche Gesundheitswesen und dessen Zukunft reißen auch und gerade so kurz vor der Bundestagswahl nicht ab. Nach der Einführung des Gesundheitsfonds und verschiedenen Vorschlägen zur Priorisierung von Gesundheitsleistungen, die die Gemüter erhitzten, ist nun mit der Stellungnahme der Barmer Ersatzkasse auch neuer Schwung ins Gerangel um die PKV und deren Existenzberechtigung gekommen.

So fordert der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Johannes Vöcking, eine Reform des deutschen Gesundheitssystems. Und die beinhaltet eine Abschaffung der privaten Krankenvollversicherung. Die PKV soll demnach nur noch in „additiver Koexistenz“ zur GKV beispielsweise Einbettzimmer oder die Chefarztbehandlung bei Krankenhausaufenthalten anbieten.

Die Begründung für seine Forderung zieht Vöcking dabei aus der Finanzkrise. Sie lehre, dass die kapitalgedeckte private Gesundheitsvollversorgung mit großen Risiken verbunden sei. „Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat sich hingegen in Krisenzeiten als Garant einer hochwertigen und sicheren medizinischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger bewährt“ erklärt der Barmer-Vorsitzende weiter.

Über diese Ausführungen hinaus wird von der Barmer auch Stellung zum gewährten Darlehen für die gesetzlichen Krankenkassen bezogen. Hier wird die Bundesregierung dazu aufgefordert, das Darlehen in einen Zuschuss umzuwandeln. Diese Forderung ist nicht neu, bereits im April hatte der Chef der KKH-Allianz einen Dauerzuschuss vorgeschlagen, da die Kassen womöglich nicht in der Lage sein würden, das Darlehen zurückzuzahlen.

Auch das System der Zusatzbeiträge will Vöcking überdacht wissen, da „Allein die Regelungen zum Einzug der Gelder […] nach Auffassung der Barmer als „bürokratisches Monster“ zu bezeichnen sein.

FDP Chef Westerwelle sprach Tags darauf auch vom „bürokratischen Monstrum“. Allerdings bezog er damit in einem Interview Stellung zum Gesundheitsfonds. Dieser sei verkorkst und schlucke nach dem Willen der jetzigen Regierung in den nächsten Jahren viel Geld. Sein Ziel sei es daher, ihn wieder abzuschaffen. Stattdessen soll der FDP Medienberichten zufolge eher der Sinn nach der Aufgabe des gesetzlichen Krankenversicherungssystems stehen.

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